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Downloads auf einen Blick

Wir haben hier alle wichtigen Downloads auf einer Seite zusammengestellt. Der neueste und wichtigste Download steht dabei gleich an erster Stelle.

Schauen Sie hier bitte immer wieder kurz vorbei, damit Sie nichts verpassen.

Beste Grüße,
Ihr NASE-Team.

Ein Rechner für die Anschlussleistung

Hier finden Sie den Rechner für die optimale Auslegung der Nahwärme-Kompaktstation (Herstellerunabhängig). Idealerweise sollten darin nur die gelb markierten Felder geändert werden. Alle anderen Felder sind über Formeln miteinander verbunden. Beim Grundpreis je kW Anschlussleistung und Jahr übernehmen Sie bitte den letzten Stand aus ihrem Wärmeliefervertrag.
Bitte beachten Sie: Die mit dem Auslegungstool ermittelte Anschlussleistung ist lediglich als Hinweis zu verstehen. Die technische Auslegung hängt von weiteren Kriterien und Ihren Heizverhalten ab.

Muster-
vertrag

Jetzt zum Herunterladen.

Mustervertrag Nahwärmeversorgung

Der Mustervertrag gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die wichtigsten Regelungen der geplanten Nahwärmeversorgung. Er informiert unter anderem über den Hausanschluss, die Wärmeübergabestation, Preise und Abrechnung sowie die Laufzeit und Verantwortlichkeiten.

Mit der Veröffentlichung möchten wir frühzeitig Transparenz schaffen und allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit den vertraglichen Rahmenbedingungen vertraut zu machen.

Wenn bereits ein Beratungstermin vor Ort stattgefunden hat und Sie sich nun für einen Anschluss an die Nahwärme entschieden haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir lassen Ihnen den Wärmelieferungsvertrag zur Unterschrift zukommen, auf Wunsch selbstverständlich auch postalisch.

Gesammeltes Wissen

Fragen, vorab beantwortet

Bisher erzeugt in den meisten Gebäuden ein Ölbrenner rund 80°C heißes Wasser und versorgt damit Heizkörper und stellt Warmwasser bereit. Bei einem Nahwärmenetz wird rund 80°C heißes Wasser über die Nahwärmeleitung direkt ins Haus geliefert. Eine von uns in Ihrem Keller installierte Wärmeübergabestation übergibt die Wärme dann an Ihre bestehende Heizungsverteilung. Einzelne Heizungsanlagen in den Gebäuden werden also durch eine zentrale „Dorfheizung“ ersetzt.

Er kann die alte Ölheizung samt Öltanks ausbauen und hat dadurch einen Raum mehr zur Verfügung. Es entfallen zukünftig alle Kosten für Reparatur und Wartung der Heizungsanlage und der Öltanks. Auch ist nie mehr wieder eine Ersatzinvestition in die Heizungsanlage notwendig.

Grundvoraussetzung ist eine bestehende Zentralheizung mit Heizkörpern und Umwälzpumpe. Bis zur Umwälzpumpe schließen wir kostenlos an. Wer elektrisch heizt, kann nur an die Nahwärme anschließen, wenn er zunächst Rohrleitungen und Heizkörper auf eigene Kosten einbauen lässt.

Neben einer Biomasseanlage auf Basis Holzhackschnitzel sorgt eine Solarthermieanlage für ausreichende Wärmeproduktion. Dazu kommt ein großer Pufferspeicher, der für den Notfall bereit steht. Sollten alle Systeme gleichzeitig ausfallen, wird die Wärmeversorgung über eine mobile Heizzentrale sichergestellt. Die Versorgungssicherheit ist definitiv höher als bei einer Einzelheizung.

Die Kosten für den Anschluss belaufen sich bei einer Anschlussleistung von bis zu 15 kW auf 12.500,- € netto (inkl. einer pauschalen Leitungslänge bis 10 Meter ab Grundstücksgrenze, Nahwärmekompaktstation inkl. Montage u. Inbetriebnahme). Bei Ausschöpfen des maximal förderfähigen Gesamtbetrags von ca. 30.000,- € für ein Einfamilienhaus mit einer Anschlussleistung von 15 kW, verbleiben damit ca. 15.000,- € für Investitionen im Haus (Sekundärseite).

Der beauftragte Installateur stellt die Verbindung zwischen dem Nahwärmenetz und der bestehenden Heizungsanlage im Gebäude her. Modernisierungen werden nicht bezahlt, z.B. Ersatz eines verkalkten Warmwasserboilers. Wenn wir beim Ortstermin Modernisierungsbedarf erkennen, sprechen wir Empfehlungen aus. Ob diese umgesetzt werden, entscheidet allein der Kunde.

Wir rechnen derzeit mit der Inbetriebnahme der ersten Anschlüsse zur Heizperiode 2028/29.

Grundsätzlich können Gebäude ans bestehende Wärmenetz auch nachträglich angeschlossen werden. Dann allerdings zu höheren Kosten. Da alle Arbeiten nur einmal benötigt werden (Straße öffnen, Netz absperren, TStück setzen, Leitung durch Vorgarten, Kernbohrung, Verrohrung im Keller, Installation der Wärmeübergabestation, elektrischer Anschluss, …) kostet ein nachträglicher Anschluss etwa 17.000 Euro netto, zzgl. MwSt.. Wer bei Projektbeginn gleich anschließt, spart also rund 10.000 Euro.

Der Kosten für die Nahwärme werden sich aus einem jährlichen Grundpreis und einem Arbeitspreis pro kWh Wärme zusammensetzen. Wichtig ist, dass man die sogenannten Vollkosten vergleicht, also Brennstoff, Betriebs- und Kapitalkosten. Der Preis pro Kilowattstunde (kWh) Nahwärme wird auf jeden Fall unterhalb dem vergleichbaren Preis für Heizöl bleiben und er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit langsamer steigen. Die Tarife und Kosten werden in einer separaten Infoveranstaltung vorgestellt und erläutert.

Ja. Selbstverständlich können sämtliche Anlagen, die bislang mit erneuerbaren Energien (Solarthermie, Kachelofen) betrieben werden, auch weiterhin genutzt werden.

Ja, eine bestehende Solaranlage kann weiter genutzt werden. Bitte beim Ortstermin mit unserem Mitarbeiter ansprechen und ins Protokoll aufnehmen lassen. Ein Neubau einer Solaranlage macht aber keinen Sinn, weil die Energie aus dem Wärmenetz nur ca. halb so teuer ist wie die aus einer neuen Solarkollektoranlage.

Sowohl die alte Öl-Heizung als auch die Heizöltanks werden von einem Fachbetrieb ausgebaut und fachgerechte entsorgt. Die Kosten dafür können über das Bundesprogramm effiziente Gebäude (BEG) gefördert werden.

Dies kann nur der Anfang sein. Wir sammeln weiter Fragen und Informationen, die hier im FAQ-Bereich oder im Blog erläutert werden.